Arbeitsphilosophie und Methoden

Was brauchen Sie ?

In meiner Beratungspraxis stelle ich die Bedarfe der Kunden im gesamten Prozess in den Mittelpunkt. Das heißt gründliche Vorgespräche und Klärung des Auftrags. Auf dieser Basis mache ich Ihnen dann einen situationsspezifischen Vorschlag zur Gestaltung des Prozesses .

Oft mache ich die Erfahrung, dass während der Beratung erst richtig klar wird, was genau verändert werden soll und wie wir am besten vorgehen. Im intensiven Kontakt mit Ihnen können und müssen wir dann anpassen und so sicherstellen, dass alle Beteiligten ihre Beiträge für einen erfolgreichen Changeprozess leisten.


Was heißt "systemisch"?

Systemisch arbeiten heißt u.a., die Strukturen, Beziehungen und Kulturen bei den Kunden und ihren Umfeldern - gemeinsam – zu analysieren und im Blick zu halten. Dabei wird die Situation meist ganz unterschiedlich wahrgenommen; diese unterschiedlichen Perspektiven müssen anerkannt und wertgeschätzt werden.

 

Ressourcen für Lösungen nutzen

Besonders wichtig ist es mir, die Erfahrungen und Kompetenzen  der Beteiligten als Ressourcen zu nutzen. Dazu sind gemeinsame Reflexion und die Gestaltung von Wissens- und Lernprozessen elementar.

Die Lösungsorientierung meiner Arbeit bedeutet, wahrgenommene Probleme oder Herausforderungen zwar zu klären, im Dialog den Fokus aber auf die Lösungen zu richten.

 

Prozess- und Fachberatung

In manchen Veränderungsvorhaben spielen auch fachliche Aspekte eine große Rolle . Kann ich selbst die entsprechende Fachkompetenz nicht einbringen, organisiere ich diese aus meinem Netzwerk, ebenso, wenn ein Vorhaben meine individuellen Kapazitäten übersteigt oder eher im Team anzugehen ist.

Organisationsentwicklung darf  Freude machen!

Veränderungs- und Lernprozesse sind effektiver, wenn sie den Beteiligten auch Spaß und Freude machen, was ich durch eine offene Atmosphäre und viele – auch kreative – Methoden schaffe.


Wie gehe ich methodisch vor?

 

In meiner Arbeit verwende ich ganz unterschiedliche Methoden, aus der Methodenkiste der Systemischen Organisationsentwicklung, dem Coaching oder der Weiterbildung. Immer passe ich meine Vorgehensweise der spezifischen Situation an und häufig entwickele ich auch eigene Methoden, wenn dies die besten Ergebnisse verspricht.

Zwar sind untenstehende Methoden unverzichtbar, am Wichtigsten bleibt aber das Zuhören, gezielte Fragen und der Dialog mit den Kunden und Beteiligten eines Prozesses.

 

Ein kleiner Ausschnitt über für mich wichtige Methoden:

  •  Die Visualisierung von Ergebnissen mache ich gerne mit dem Metaplanansatz, weil dieser sehr gut dazu geeignet ist, alle zu beteiligen und alle guten Ideen zu nutzen.
  • Kreative Methoden, wie Bilder, Metapher oder Skulpturen setze ich z.B. gerne für Visionsprozesse ein, Szenarioentwicklung und andere Beteiligungsverfahren für Planungsprozesse unterschiedlicher Art.
  • Assoziative Methoden – Gegenstände, Bilder, Sprichwörter, Symbole oder Geschichten eignen sich bspw. gut zur gemeinsamen Analyse einer Situation oder auch zur Lernsicherung nach Trainings.
  • Soziometrische Aufstellungen von Menschen oder Figuren können in vielen komplexen Organisationsprozessen hilfreich sein, ebenso wie Ansätze des Psychodrama, Simulationen oder Rollenspiele.
  • Feedbackmethoden oder  Kollegiale Beratung dienen häufig der Reflexion und Weiterentwicklung, bspw. in Teamentwicklungsprozessen oder Fortbildungen.
  • Gerade wenn Workshops sehr intensiv sind, können Teamübungen und Dynamiken gleichzeitig für Auflockerung und Lernen sorgen.
  • Qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung (Interviews, Umfragen, Fokusgruppendiskussionen u.a.) kommen zum Einsatz, wenn die unabhängige Analyse von Situationen gefragt ist.